Cialis & Levitra – Wirkung und Nebenwirkungen im Vergleich

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Marktführer Viagra hat mittlerweile starke Konkurrenz bekommen. Cialis und Levitra nehmen immer mehr Markteinteile ein, die Vorteile beider Potenzmittel liegen dabei klar auf der Hand.

Bei anhaltenden Potenzbeschwerden greifen Männer heutzutage neben Viagra auch gerne auf die Potenzmittel Cialis und Levitra zurück. Cialis wird vom US-amerikanischen Hersteller Lilly Pharma hergestellt und basiert auf dem Wirkstoff Tadalafil. Levitra vom deutschen Pharmaunternehmen Bayer HealthCare hingegen setzt auf den Wirkstoff Vardenafil. Auf den ersten Blick erkennt man zunächst keine Unterschiede, da beide gleich im menschlichen Organismus wirken und dem Konsumenten eine lang anhaltende Steigerung der Potenzfähigkeit verschaffen. Um für sich selbst den optimalen Wirkungsgrad zu erzielen, müssen beide Produkte allerdings sorgfältig verglichen werden.

Vergleich der Wirkung von Cialis und Levitra

Beide Produkte setzen an der gleichen Stelle an und bekämpfen das Problem der erektilen Dysfunktion, indem die im männlichen Glied ausgeschüttete Phosphodiesterase-5 (PDE-5) gehemmt wird. PDE-5 ist hauptverantwortlich dafür, dass eine Erektion abgebaut wird. Seine Unterdrückung führt dazu, dass mehr Blut in den Schwellkörper des männlichen Glieds fließen kann, was eine härtere und länger andauernde Erektion zur Folge hat. Männer sind somit einfacher in der Lage, ihrer Partnerin die süßen Vorzüge eines erfüllten Sexuallebens zu offenbaren. Zu diesem Zweck setzt Cialis auf den PDE-5-Hemmer Tadalafil, Levitra hingegen auf Vardenafil. Beide Stoffe unterscheiden sich deutlich in der Wirkungsdauer, während Vardenafil bereits nach 10-12 Stunden abgebaut ist, wirkt Tadalafil sogar noch bis zu 36 Stunden nach der Einnahme. Daher leitet sich auch der Name „Weekend-Pille“ ab, da die Einnahme einer Pille Cialis am Freitag Abend selbst am Sonntag Morgen noch ungehemmte sexuelle Vergnügungen ermöglicht. Etwa 40 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr sollte die Einnahme erfolgen, damit die gewünschte Wirkung eintritt. Bei Levitra sind nur etwa 20 Minuten Vorlaufzeit nötig. Levitra wirkt von allen erhältlichen Potenzmitteln am schnellsten und ist am verträglichsten. Beide sorgen aber nicht für eine sexuelle Stimulation sondern lediglich dafür, dass es bei einer solchen von außen (beispielsweise durch die Partnerin oder sich selbst) leichter zu einer Erektion kommen kann.

Die Wahl der Pille sollte den persönlichen Bedürfnissen angepasst sein. Wer plant, in den kommenden Stunden und Tagen oft sexuell aktiv zu sein, möglicherweise sogar mit verschiedenen Partnern, greift vorzugsweise zum Cialis. Eine Pille verspricht eine längere Wirkung und schafft somit langfristig Abhilfe bei Potenzproblemen. Wer lediglich kurzzeitig Hilfe braucht, beispielsweise für einen schönen Abend mit seiner Liebsten, dem ist mit Levitra besser geholfen, da seine Wirkung auch schneller wieder aussetzt.

Lilly Pharma bietet darüber hinaus auch die Variante „Cialis Once a Day“ an. Die Dosis des enthaltenen Wirkstoffs pro Tablette wurde dabei herabgesetzt, stattdessen sorgt die tägliche Einnahme dafür, dass man rund um die Uhr in der Lage ist, problemlos sexuell aktiv sein zu können. Auch in ihr ist der Wirkstoff Tadalafil enthalten, die möglichen Nebenwirkungen sind die gleichen wie bei der normal dosierten Pille.

Vergleich der Nebenwirkungen

Wie bei jedem pharmazeutischen Produkt kann auch die Einnahme von Potenzmitteln unerwünschte Nebenwirkungen auf den Plan rufen. Das Ziel von Bayer war es, ein Potenzmittel herzustellen, dass bei minimalen Nebenwirkungen maximalen Erfolg erzielt. Daher ist Vardenafil von allen verfügbaren Wirkstoffen am besten verträglich und empfiehlt sich besonders für Diabetiker und ältere Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden. Die dennoch aufgetretenen Nebenwirkungen daher nicht von langer Dauer. Dennoch kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Schnupfen und Verdauungsproblemen kommen. Diese können auch bei der Anwendung von Cialis eintreten, halten meist aber länger an und können von starken Rücken- und Muskelschmerzen begleitet sein. Bei beiden Mitteln kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen, besonders die gleichzeitige Einnahme von nitrathaltigen Medikamenten kann dafür sorgen, dass der Blutdruck in einen lebensgefährlichen Bereich abfällt. Alkohol und fetthaltiges Essen können das Einsetzen der Wirkung verzögen, wobei Levitra davon weniger betroffen ist.

Für welches Mittel entscheidet man sich nun?

Preislich unterscheiden sich beide Mittel kaum, daher lässt sich die Wahl nur schwer am Preis festmachen. Bei den Nebenwirkungen hat Levitra klar die Nase vorn, dafür nimmt Cialis seinem Konkurrenten bei der Wirkungsdauer den Wind aus den Segeln. Vor allem in diesem Punkt gilt es also sorgfältig abzuwägen. Wer häufig in einem kurzen Zeitraum Sex haben möchte, macht mit dem Kauf von Cialis nichts falsch. Wer hingegen nur Wert darauf legt, dass das Mittel kurz nach der Einnahme wirkt und möglicherweise mit dem Kauf noch ein deutsches Unternehmen unterstützen möchte, hat mit Levitra eine gute Wahl getroffen. Generell ist es ratsam, beide Mittel dem Selbsttest zu unterziehen und dann zu entscheiden, auf welches der Organismus besser anspricht und welches besser vertragen wird. Da beide Medikamente in Deutschland nur gegen Rezept in der Apotheke zu kaufen sind, muss vorher unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, auch wenn man sich Cialis ohne Rezept oder Levitra rezeptfrei im Internet bestellt. Nur er kann mögliche Kontraindikationen von Vornherein ausschließen.

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